Wirksame Naturmedizin aus dem Bienenstock

Die Bienen sind seit 42 Millionen Jahren nahezu unverändert existent, der Mensch mit all seinen Vorstufen „nur“ ca. 600.000 Jahre.

 

Was hat die Biene uns voraus?

Die meisten Spezies werden durch Seuchen eliminiert, die Bienen jedoch haben seit jeher mit Honig und Propolis eine wirksame Waffe gegen Bakterien, Viren und Pilze, die ihnen bisher das Überleben garantierte. Honig und Propolis sind so interessant, dass selbst die Schulmedizin nicht mehr umhin kommt, sich mit ihnen zu beschäftigen.

 

Honig

Vielfach untersucht wurde bereits, dass Honig durch seine Inhaltsstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Enzyme, Inhibine und Methylglyoxal (Stoffe, welche Bakterien am Wachstum hindern) über eine effektive Barriere, Wunden und die Schleimhaut vor einer Infektion zu schützen, verfügt. Keime bilden auf der Schleimhaut einen so genannten Biofilm, wodurch sie für Antibiotika nur schwer angreifbar sind, wohl aber nicht für Honig. Er kann duch seine Inhalsstoffe ein sauberes Umfeld schaffen und den Heilungsprozess stimulieren. Wissenschaftlich für die Wundversorgung am häufigsten untersucht ist der neuseeländischen Manuka-Honig, da er die höchste Menge an Methylglyoxal enthält.

 

Wo und wie kann Honig verwendet werden?

Bereits des Öfteren getestet wurde, dass Honig wird er direkt nach dem chirurgischen Eingriff auf die Wunde oder den Tupfer zum Wundverschluss aufgetragen, durch seine osmotische Wirkung  die Wunde entquellt und desinfiziert. Die enthaltenen Enzyme beugen dem Absterben von  Gewebe vor, während Lysin und Gluthation die Gewebsneubildung anregen.

 

Bei Parodontitis, kann der Patient nach der Zahnsteinentfernung aus den Zahnfleischtaschen 1     Teelöffel Honig nehmen, für einige Minuten im Mund lassen und anschließend schlucken.


Bei Parodontose, kann zur Heilunterstützung, jeden Morgen 1 Teelöffel Honig für einige Minuten im Mund belassen und dann geschluckt werden.



 

Ein weiterer untersuchter, interessanter Aspekt ist, dass der Honig, trotz seines Zuckergehalts, das Säure-Basen-Gleichgewicht über mehrere Stunden nach Einnahme in Richtung Base abpuffert. Dies erscheint uns bei Entzündungen sehr hilfreich, da Entzündungsvorgänge auf ein saures Milieu angewiesen sind.

 


Propolis

Propolis besteht zum größten Teil aus Harzen und Bienenwachs, weiterhin enthalten sind ca. 10 % etherische Öle, ca. 8 - 20 % Vitamine und ca. 17 - 19 % Spurenelemente. Es schützt den Bienenstock vor Bakterien, Viren und Pilzen, hält ihn steril und keimfrei.

Propolis kann als Steigerung des Honigs betrachtet werden und ist ebenfalls in alten Arzneibüchern als einer der ältesten Arzneistoffe der Menschheit zu finden. Ein so genanntes „natürliches Antibiotikum“, welches über antimikrobielle Aktivität, sowie entzündungs - und keimhemmende Effekte verfügt, indem es die Zellteilung der Bakterien unterbindet und deren Zellwand zerstört.


Wo kann Propolis in der Zahnarztpraxis verwendet werden?

• Teilweise zur Füllung von Wurzelkanälen in Form eines
speziell entwickelten zahnmedizinischen Präparates
• Bei Aphthen zusammen mit dem Soft - Laser
• In Form von Mundspülungen bei Zahnfleischentzündung
und Parodontose




Sehr interessant hierzu ist auch eine Untersuchung des Rochester Medical Centers, welche zum Ergebnis hatte, dass Propolis karieshemmend wirkt. Im Tierversuch konnte der Anteil von Karies bei Ratten um 60 % gesenkt werden.
http://www.urmc.rochester.edu/